TEST: Bikeparks in Europa

Spielwiese oder Stolperfalle? Lustgarten oder Survival-Parcours?

20.02.2014 Dimitri Lehner - Großer Spaß oder großer Frust? Im dritten Teil unseres Tests nehmen wir sieben weitere Bikeparks unter die Lupe und sagen, ob die Reise lohnt.
© Sterling Lorence
Bikepark Test

Die Bikeparks haben wir für euch getestet: 

FREERIDE Ranking: Max. 10 Punkte. Die getesteten Bikeparks und die entsprechende Bewertungen findet Ihr unten im PDF Download.

Das ist uns wichtig:

1.) Strecken mit Bespaßung: Ideal sind Trails mit vielen spannenden Features: Kurvenwechsel, Anlieger, Wallrides, Step-ups, Table-Sprünge, Holzbrücken, Wurzelpassagen, Steinfelder – also möglichst viel Abwechslung. Wünschenswert: Strecken für jede Könnensstufe, wie die Skiressorts es mit blauen, roten und schwarzen Pisten vormachen. Wichtig: blau bedeutet
nicht langweilig und schwarz nicht gefährlich! Die Strecken müssen regelmäßig gewartet werden.

Drop-Batterie
© Dimitri Lehner
Gehört in jeden Park: die Drop-Batterie. Diese hier (Livigno) richtet sich nur an fortgeschrittene Biker. Da muss noch eine kleine her für risikoarmes Lernen.
Beschilderung:
© Dimitri Lehner
Beschilderung: In vielen Parks leider miserabel. Vor gefährlichen Stellen bitte warnen!
Hilfestellung
© Dimitri Lehner
Hilfestellung: Egal ob hoch (Step-up) oder runter (Drop), Holzbrücken helfen, die Angst zu nehmen und Stürze zu verhindern.
Gap Jump
© Dimitri Lehner
Verzeiht Fehler und animiert zum Springen: Gap Jump mit breiter Landung und viel Auslauf (Schladming).
Dropbatterie
© Hans Voglsamer
Gute Dropbatterie für Einsteiger (Leogang).
Rollen oder Springen
© Florian Haymann
Richtig: Rollen oder Springen – beides möglich (Hahnenklee).
Absprünge
© Dimitri Lehner
Sicher auf Flughöhe: Lange, breite Absprünge geben Vertrauen und schanzen den Biker kontrolliert durch die Luft. Besonders gelungen, wenn als Step-up gebaut (Schladming).
Dimensionen
© Florian Haymann
Falsche Dimensionen: Viele Sprünge sind nur für Profis ausgelegt. Zu weites Gap mit flacher Landung (Braunlage).
Stumpfe Nummer
© Florian Haymann
Stumpfe Nummer: Drops mit zu flacher Landung erhöhen unnötig das Sturzrisiko. (Braunlage)
Wurzelteppich
© Dimitri Lehner
Optische Abschreckung: Sprung mit Landung im Wurzelteppich. Verwegene Downhiller mögen das vielleicht, die Masse der Biker wird abgeschreckt (Schladming).

2.) Rhythmus: Der Trail sollte so angelegt sein, dass er sich flüssig und rhythmisch fahren lässt – ohne lästiges Stop and Go. 

3.) Professionelle Bauweise: Bikepark-Stunts sollen Spaß bringen und so sicher wie möglich sein, also: Table-Sprünge statt Doubles, Step-ups, breite, lange Absprünge, breite Landungen usw. Wichtig: auf Gefahrenquellen hinweisen und gut ausschildern!

4.) Schnelle Liftanlage: Idealerweise ein Sessellift oder gar eine Gondel. Vorbildlich: Schladming, Livigno.

Krasse Reaktionen: das Interview mit Dimitri Lehner und den Jungs von MTB-News entfachte einen Shitstorm.

Die ganze Welt schwärmt vom Bikepark Whistler. Doch in Europa geht nichts voran. Sind wir unfähig spaßige Bikeparks zu bauen? Oder betreiben die Bikepark-Kritiker Nestbeschmutzung, wenn sie an unserer Bikepark-Landschaft rumnörgeln? Ein Interview mit Dimitri Lehner, Chefredakteur des FREERIDE-Magazins und Bikepark-Tester.  zum Interview

Eine geografische Übersicht der Bikepars findet ihr auf der FREERIDE Bikeparks Karte!

Wie sind eure Erfahrungen mit den Bikeparks in Europa? Kommentiert und sagt uns was ihr denkt.

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