Helm Kali Avatar DH

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23/05/2011 Es ist immer faszinierend, wenn man einen Gegenstand in der Hand hält, der deutlich leichter ist, als man es erwartet hat. Der „Avatar DH“ — Helm ist so ein Teil.

Er wiegt in Größe M 853 Gramm — für einen Fullfacehelm ist das sehr leicht. Die Schale besteht aus einem Gemisch aus Kevlar, Carbon und Glasfaser. Der Kern wird im Inmold-Verfahren in die Schale gespritzt. Nicht nur in der Hand, auch auf dem Kopf wirkt das sofort positiv.

Der Kali hat eine sehr gute, etwas ovale Passform. Die Polster am Kiefer sitzen nicht zu eng, am Kopf ist er angenehm straff gepolstert ohne zu drücken. Die Durchlüftung ist nur duchschnittlich und der Kinnbügel ist nicht ganz so lang wie etwa beim Specialized „Deviant“, was das Atmen schwerer macht. Im Vergleich zu andern Fullfacehelmen liegt er aber im grünen Bereich. Die Verarbeitung ist hochwertig. Die Polster sind per Druckknopf fixiert, der Kinnriemen wird mit einem Plastikclip verschlossen. Clever: Die Visierhalterung auf der Stirn ist aus zwei Teilen – so braucht man nach einem Crash nicht sofort ein komplett neues Sonnenschirmchen. Das geringe Gewicht macht ihn in unseren Augen zu einer echten Alternative zum „Deviant“ in der Kategorie leichter Freeride-Fullfacehelm.

PLUS: Gewicht, Passform/viele Größen, Verarbeitung

MINUS: Belüftung nur durchschnittlich

Größen: S, M, L, XL
Gewicht: ab 849 Gramm
Preis: 239 Euro, www.sports-nut.de