Star der deutschen Slopestyle Szene: Erik Fedko

Erik Fedko unterschreibt bei rasoulution

12.10.2018 rasoulution, Jeanette Kühn - An einem Namen kommt man in der deutschen Slopestyle Szene nicht vorbei: Erik Fedko. Der 20-Jährige hat in den letzten drei Jahren sportlich eine rasante Entwicklung genommen und fährt nun für rasoulution.
Star der deutschen Slopestyle Szene: Erik Fedko
© Dope Hammer
Erik Fedko

Vor gar nicht all zu langer Zeit war Erik Fedko ein noch eher unbeschriebenes Blatt in der Szene. In den letzten drei Jahren hat er allerdings eine phänomenale Entwicklung hingelegt. Nachdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, entschloss er sich dazu, Vollzeit-Profi zu werden. "Fedko" (wie er auch genannt wird) bewies im Laufe seiner ersten echten Profi-Saison, dass er mit den besten Slopestyle-Fahrern der Welt nicht nur mithalten, sondern auch um Titel fahren kann.

Begonnen hat alles 2006 mit dem Motocross. Herangeführt von seinem Vater entwickelte der Fröndenberger in der Nähe von Dortmund eine Leidenschaft für zwei Räder. 2008 schweißte er seinem Sohn aus einem alten Kinderbike das erste Dirt-Bike zusammen und ebnete ihm so auch den Weg zum Mountainbike. Dieses hielt zwar den Belastungen der täglichen Sessions im Wald nicht lange stand, war jedoch trotzdem ein entscheidendes Puzzelstück für Eriks heutige Entwicklung. Jahrelang pendelte Erik zwischen Motocross und dem Mountainbike. Die dabei gesammelte Erfahrung dient nun als Grundlage für sein beeindruckendes Trick-Repertoire, das auch die Rogatkins und Rheeders dieser Welt unter Druck setzt.

Star der deutschen Slopestyle Szene: Erik Fedko
© Dope Hammer
Erik Fedko: Crankworx Innsbruck 2018

2013 nahm Erik beim iXS Dirt Masters Festival erstmals an einem FMB Bronze Event teil und schon im Folgejahr ging er bei mehreren Gold und Silver Events an den Start. Er ist auch regelmäßiger Teilnehmer auf der Deutschen Freestyle Mountainbike Tour, wo er 2015 im Dirtpark Belsen seinen ersten Sieg auf der FMB World Tour feierte. 2016 gelang es Fedko die Amateurwertung der FMB World Tour zu gewinnen, wo er sich gegen viele aufstrebende junge Fahrer aus ganz Europa durchsetzte. Letztlich sorgte dieser Erfolg auch für den Entschluss den nächsten Schritt bei den Pros zu versuchen. "Es war schon immer mein Ziel irgendwann bei den Profis mitzufahren und auch an Events wie Crankworx und Red Bull Joyride teilzunehmen. Ich habe immer versucht mich zu pushen und mich mit anderen zu messen, habe immer Vollgas gegeben. Der Erfolg 2016 hat mich umso mehr motiviert dieses Ziel zu verfolgen. Ich habe viel Zeit darin investiert die Tricks zu lernen, die ich wollte und mich eher wenig an einzelnen Fahrern bei den Pros orientiert. Jeder macht seine Tricks anders und so bringe ich denke ich auch meinen eigenen Style mit", erklärt Erik selbstbewusst.

Nachdem er 2017 bei vier Auftritten bei FMB Gold Events jeweils in den Top 10 landete und bei O‘Marisquino in Vigo, Spanien, die bis dahin beste Platzierung seiner Karriere mit einem zweiten Platz einfuhr und sich dadurch die Teilnahme am legendären Red Bull District Ride in Nürnberg sicherte, war klar, dass dieser Junge noch lange nicht sein Potential ausgeschöpft hat. Der letzte Event des Jahres durch die Altstadt Nürnbergs sollte ein weiterer Fingerzeig sein. Ein fünfter Platz bei seiner allerersten Teilnahme an einem FMB Diamond Event gegen eine Weltklasse-Konkurrenz deutete darauf hin, was 2018 folgen sollte.

Star der deutschen Slopestyle Szene: Erik Fedko
© Bartek Wolinski
Erik Fedko: Red Bull District Ride 2017

Mit seinen energiegeladenen und butterweichen Runs zauberte Erik Fedko eine nahezu traumhafte Saison auf dem Dirtjump-Bike hin. Dank starken Auftritten bei allen Events der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC), inklusive den dritten Plätzen bei Crankworx Les Gets und Red Bull Joyride at Crankwork Whistler (Video unten), belohnte er sich für seine Arbeit mit dem dritten Platz bei der SWC. "Zu Beginn des Jahres bin ich etwas zu vorsichtig gewesen, aber es war mein erstes Crankworx Event und mit so großen Sprüngen. Dadurch dass ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, habe ich aber mehr Zeit auf meinem Bike verbringen können und fühlte mich zum Sommer hin immer besser und sicherer. Zum Ende der Saison lief es dann eher so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich denke für meine erste Crankworx Saison, kann man nicht wirklich meckern (lacht)."

Erik Fedko's 3rd Place Run In Whistler, Canada. | Crankworx 2018

Erik Fedko's erste SWC Saison im Recap der FMBA Crankworks Saison auf Red Bull TV

Doch satt ist Erik Fedko bei weitem noch nicht. 2019 will er nun seine Entwicklung gemeinsam mit rasoulution vorantreiben und nach dem Weltmeisterschafts Titel greifen. "Erik ist in kurzer Zeit richtig durchgestartet und ist dennoch menschlich total auf dem Boden geblieben. Wir freuen uns sehr darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten und ihn dabei zu unterstützen, den nächsten Schritt im professionellen Slopestyle-Sport zu machen", hält Erik’s neuer Manager Tarek Rasouli. Erik Fedko hat die kommende Saison schon fest im Blick: "Ich werde die Off-Season dazu nutzen, weiter an mir zu arbeiten – im Skatepark bei schlechtem Wetter trainieren und hoffentlich zweimal nach Barcelona gehen, um im La Poma Bikepark Zeit auf dem Bike zu verbringen. Ich bin aber auch gerade dabei einen eigenen Spot bei mir zu Hause zu bauen. Wir sind noch in der Planungsphase, aber ich hoffe, dass ich bald auch vor meiner Haustür fahren kann, wenn das Wetter es zulässt."

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© Dope Hammer
Erik Fedko: Red Bull District Ride 2017

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Star der deutschen Slopestyle Szene: Erik Fedko
© Ale Di Lullo
Erik Fedko: Red Bull Joy Ride
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© Ale Di Lullo
Erik Fedko: Red Bull Joy Ride
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