Kurztest 2020: Helm Specialized Ambush Angie

Schutzengel: Specialized Helm Ambush Angie

22.05.2020 Laurin Lehner - Laborwerte sind gut, Praxiswerte besser. Bereits bei der zweiten Ausfahrt machte ich mit dem Ambush einen Crashtest – unfreiwillig natürlich. Super Dämpfer, der Kopf blieb heil.
Kurztest 2020: Helm Specialized Ambush Angie
© Laurin Lehner
Helm Specialized Ambush Angie

Ein Stepup, ein Baum, eine falsche Anfahrtslinie – bääm! Schon war es passiert. Die Styropor-Struktur (EPS) brach. Das muss so sein, wenn die Aufprallkräfte zu heftig sind. So schützt die Knautschzone den Kopf. Den Angi-Notfall-Sensor hatte ich natürlich (!) nicht aktiviert. Er verschickt im aktivierten Modus beim Aufprall eine Notfall-SMS, wenn der Biker durch den Unfall nicht mehr ansprechbar sein sollte. Erst an den Biker – antwortet der nicht, geht die nächste SMS an einen angegebenen Notfallkontakt inklusive GPS-Daten. Clever!

Im Nachhinein habe ich das simuliert und mich von der Funktion überzeugt. Klappt! Auch wenn man gerade nicht stürzt, trägt sich der Helm sehr angenehm. Das Gewicht ist top (292 g). Im Labor überzeugte der Helm übrigens auch mit besten Dämpfungswerten.

STÄRKEN Gewicht, Belüftung, Tragekomfort, Dämpfungswerte

SCHWÄCHEN Keine

Preis: 190 Euro

Fazit: Leichter Helm mit guter Passform und sehr guten Dämpfungswerten. Top! Auch die Optik mit dem schicken Verstellvisier gefiel uns gut.


FREERIDE Titel 04/2019
© Ale Di Lullo
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Schlagwörter

testHelmSpecialized

Diese Ausgabe 4/2019 bestellen

Das könnte euch auch interessieren
Anzeige