Kurztest 2020: Helm Ratboys Giro Tyrant Mips

Gesichtsschutz: Ratboys Helm im Praxistest

10.05.2020 Dimitri Lehner - Die Passform gefiel uns auf Anhieb gut. Die14 Ventilationsöffnungen im Helm kühlen ausreichend – gewöhnliche Openface-Helme sind jedoch luftiger.
Kurztest 2020: Helm Ratboys Giro Tyrant Mips
© Laurin Lehner
Helm Ratboys Giro Tyrant Mips

Könnt Ihr Euch noch an die dicken Jacken von Helly Hansen erinnern? Damals, Ende der 90er-Jahre? Bei dem neuen Tyrant musste ich an genau diese Jacken denken. Denn die Marketing-Strategie scheint ähnlich. Damals trugen angesagte MTV-Rapper die Wende-Jacken und lösten einen Mode-Hype aus. Giro hat keine Rapper engagiert, aber die Stylomaten Josh "Ratboy" Bryceland, Vero Sandler und Loosedog – und die Strategie ging auch auf. Denn auch wir wollten den Helm nun ausprobieren. Die Passform gefiel uns auf Anhieb gut. Die14 Ventilationsöffnungen im Helm kühlen ausreichend – gewöhnliche Openface-Helme sind jedoch luftiger. Das Verstellrad am Hinterkopf lässt sich gut bedienen, und die Pads kann man zum Waschen herausnehmen. Wir mussten uns erst mit dem Playmobil-Helm-Look anfreunden, danach gefiel er uns. Super: Der Helm schützt mehr als herkömmliche Openface-Helme. Nachteil: das hohe Gewicht von 622 Gramm.

Preis: ab 150 Euro

Info giro.com

STÄRKEN  Schützt mehr als gewöhnliche Openface-Helme, Tragekomfort, verstellbares Visier

SCHWÄCHEN schwer

Fazit: angenehmer Helm, jedoch schwer. Der extravagante Look bleibt Geschmackssache.


FREERIDE Titel 04/2019
© Ale Di Lullo
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