Kurztest 2020: Trickstuff 223er-Bremsscheiben

Bremskraft: Trickstuff Bremsscheiben 223 mm

28.05.2020 Chris Schleker - Wer schnell unterwegs ist, muss kräftig bremsen können – und wir sind schnell unterwegs. Besonders mit unserem Dienst-Bigbike Canyon Sender auf den Ballerstrecken der Bikeparks. Also haben wir nachgerüstet.
Kurztest 2020: Trickstuff 223er-Bremsscheiben
© Laurin Lehner
Trickstuff 223er-Bremsscheiben

Nur das mit dem Bremsen funktionierte nicht wirklich zufriedenstellend. Denn Canyon hatte seinen Boliden mit der Bremsanlage Sram Guide RSC ausgestattet, einer Bremse, die sich zwar gut dosieren lässt, mit schierer Bremskraft aber eher geizt. Was tun? Die Freiburger Tüftlerschmiede Trickstuff hatte das richtige Tuning-Teil für uns parat: eine Laser-geschnittene 223 Millimeter große Bremsscheibe für Extra-Power statt der verbauten 203er. Sie ist dicker als herkömmliche Scheiben, passt aber auf alle Bremsen. Damit rüsteten wir nach.

Die Theorie sagt: zehn Prozent mehr Bremskraft. Doch in der Praxis verwandelte sich die schwache Guide-Bremse gefühlt in ihren kräftigen Bruder Code. "Das liegt auch daran, dass die Scheibe sich weniger aufheizt", weiß Ingenieur Klaus Liedler von Trickstuff, "denn die Temperatur bleibt weiter vom kritischen Punkt entfernt, an dem Fading einsetzt." Wir fahren die großen Scheiben jetzt schon die ganze Saison und sind sehr zufrieden. Super: kein Sicheln, kein Schleifen, die Bremse bleibt auch mit Monsterscheiben mucksmäus­chenstill.

Tipp: Verwendet man die Power-Beläge von Trickstuff (19,90 €), nimmt die Performance nochmals zu. Die Power-Beläge gewannen den BIKE-Belagstest.

STÄRKEN Mehr Brems-Power

SCHWÄCHEN Keine

Preis 99 Euro

Fazit: Mehr Brems-Power gefällig? Unser Tipp: Trickstuffs 223-Millimeter-Scheibe.


FREERIDE Titel 04/2019
© Ale Di Lullo
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