Rock Shox „Vivid Air R2C“

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09/03/2011 Fazit: Der „Vivid Air R2C“ ist ein Luftdämpfer für den harten Einsatz. Die perfekte Abstimmung der getrennten Zugstufen verlangt etwas Geduld. Das Ansprechverhalten ist super und das Dämpfungssystem tatsächlich sehr hitzebeständig. Für einen Luftdämpfer aber nicht wirklich leicht.

Wow ist der fett! Mit dem coladosendicken „Vivid Air“ will Sram Luftfederung auch im Downhillbereich populär machen. 300 Gramm lassen sich damit gegenüber einem Stahlfederdämpfer einsparen. Aber im Vergleich zu anderen Luftdämpfern ist er schwer. Der „Vivid Air“ verfügt über eine separate Zugstufenverstellung für Anfangs- und Endbereich des Hubs (Beginning- und Ending Stroke Rebound) und eine Lowspeed-Druckstufendämpfung. Am Ausgleichsbehälter ist ein SAG-Indikator aufgedruckt. Die Dämpfung lässt sich fein abstimmen; jeder Klick bewirkt eine spürbare Veränderung. Für den „Ending Stroke Rebound“ benötigt man einen Imbusschlüssel. Die Parameter im sinnvollen Verhältnis zueinander und passend zum Einsatzbereich abzustimmen, ist nicht leicht (sinnvolle Tipps gibt’s auf www.sram.com). Durch spezielles Material der Nadel, die den Öldurchfluss reguliert, soll die Dämpfung auch bei starker Beanspruchung und damit steigender Temperatur des Öls gleichmäßig funktionieren. Das scheint zu klappen: Das Ansprechverhalten des „Vivid Air“ ist sehr gut und ohne spürbares Losbrechmoment. Vie Monate lang hat der Dämpfer im Test unauffällig und zuverlässig gearbeitet. Kein Schmatzen oder Rauschen war ihm zu entlocken. Selbst sehr lange Abfahrten mit spürbarer Erwärmung der schwarzen Dose beeinflussten die Geschwindigkeit der Zugstufendämpfung nicht. Gewicht: 545 Gramm, Länge: 200 Millimeter, Preis: 620 €, www.sram.com.

+ Hitzebeständigkeit
+ Ansprechverhalten
+ Zuverlässigkeit

– Gewicht