Einzeltest 2019: Knieschoner Endura MT 500

Schaumteppich: Endura MT500 Knie-Protektor

24.12.2019 Dimitri Lehner - Knie heilt nie – ein fieser Spruch mit hohem Wahrheitsgehalt – leider. Das Knie besitzt keinen Muskelschutz. Stürzt man, prallt Knochen auf Fels. Daher sind Schaumpolster wirklich sinnvoll.
Einzeltest 2019: Knieschoner Endura MT 500
© Laurin Lehner
Knieschoner Endura MT 500

Knie-Protektoren reduzieren den Schlagimpuls drastisch. Unter zwei Voraussetzungen: 1. Der Schoner verrutscht nicht, sondern stellt sich wie ein Bodyguard zwischen Kugel und Präsidenten, sprich: Knochen und Boden. 2. Der Schaum besitzt eine gute Dämpfung. Endura setzt auf die Expertise von D30. Die englischen Schaum-Experten entwickeln Smart-Schäume, die bei allen Temperaturen puffern. Verwunderlich, dass dieser hier nur auf das zahme Schutz-Level 1 zertifiziert ist, aber für DH-Einsätze empfohlen wird. Gut: die Hartschalenkappe. Dadurch verzahnt sich der Schoner nicht so schnell mit dem Untergrund und bleibt am Knie. Der obere Neo­prenstrumpf könnte satter abschließen (wirft Falten), und der Pad drückt etwas aufs Schienbein. Gewicht: 538 Gramm (Gr. M/L).

Preis: 95 €. endurasport.com

STÄRKEN   Gute Verarbeitung, nicht zu hitzig, Tragekomfort
SCHWÄCHEN   Nur Schutz-Level-1-zertifiziert, könnte noch satter sitzen, Pad druckt aufs Schienbein


Fazit: hochwertiger Knieschoner mit D30- Schaum; nur auf Schutz-Level 1 zertifiziert.


FREERIDE Titel 03/2019
© Jacob Gibbins
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