Einzeltest Bremse

Bremse Shimano Zee 2014

28.02.2014 Dimitri Lehner - Die Vierkolben-Bremse "Zee" wurde bei der Markteinführung als preiswerte Alter­native zur "Saint" angepriesen.
© Daniel Simon
FREERIDE-Test: Bremse Shimano Zee 2014

"Eine günstige Bremse für Freeride-Einsteiger", hieß es auf der Shimano-Homepage. Dabei brauchen doch gerade Einsteiger für Bergab-Missionen eine Bremse mit der Zuverlässigkeit eines Reservefallschirms. Also starteten wir unseren Härtetest und montierten die "Zee" an unserem Dauertest-Big-Bike. Dieses Rad wird rumgescheucht wie eine Oktoberfest-Bedienung: Schladming, Leogang, Spicak, Geißkopf – jedes Wochenende stand Kilometer-Fressen auf dem Programm. Überraschung: Selbst bei langen, steilen Abfahrten verzögerte sie ohne Murren, ohne Fading und der Druckpunkt saß. Die Vierkolben-Bremse beißt kräftig zu, lässt sich aber dennoch gut dosieren. Kein nerviges On/Off, sondern eine kalkulierbare Bremsmodulation – ideal für Manuals. Super: die angenehme Hebel-Ergonomie. Da ähnelt die "Zee" dem Topmodell "Saint", allerdings benötigt man zur Hebelverstellung einen Inbus-Schlüssel. Die Bremse lässt sich dank I-Spec-Schelle mit dem zugehörigen Schalthebel gemeinsam montieren. Wir fuhren sie mit 200-Millimeter-Scheibe vorne und 180 Millimetern hinten. Die "Zee" ist eine wirkliche Alternative zur teuren "Saint".

Fazit: Wir waren von der Scheibenbremse "Zee" positiv überrascht. Sie verzögerte stets zuverlässig – ohne Ausfälle, selbst bei harten Bergab-Missionen. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

PLUS Hebel-Ergonomie, Funktion, Preis/Leistung
MINUS nix

Gewicht 521 Gramm (pro Bremse und 200er-Scheibe)
Preis ca. 180 Euro pro Bremse

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