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Sugar Trail, Westjordanland

23.10.2014 Dimitri Lehner - Über Tausende von Jahren buckelten hier Sandalenträger Gewürze, Kräuter, Orangen, Datteln und natürlich wertvollen Zucker vom Toten Meer hinauf in die heilige Stadt Jerusalem. Daher der Name Sugar Trail.
© Daniel Roos
Sugar Trail, Westjordanland

Heute nutzen Biker den Schwung, um vom 500 Meter hoch gelegenen Jerusalem durch die Wüste wie durch einen riesigen Pumptrack bis hinunter zum Toten Meer (250 Meter unter dem Meeresspiegel) zu rollen. Angenehm: Es gibt nur wenige Gegenanstiege. Meist schwingt sich der Trail über schnell rollenden Fels durch die Wüstenberge. Es gibt massig Fernblicke, historische Stätten (zum Beispiel den Sündenbock-Berg, wo tatsächlich der erste Sündenbock zu Tode gestürzt wurde) und Einsamkeit (bis auf einige F-16-Rotten, die im Tiefflug den Luftraum checken). Zirka 2 bis 3 Stunden dauert der Wüstenritt über den schmalen, recht einfach zu fahrenden Singletrail, der nur in kniffeligen Hangquerungen am Abgrund mehr mental als fahrtechnisch fordert.

> Charakter: epic
• Länge: 25 km
• Schwierigkeit: einfach
• empfohlenes Bike: Enduro.

© Privatfoto
Bryan Regnier (Enduro-Profi): "Vollgas durchs heilige Land – der Sugar Trail ist der beeindruckenste Trail, den ich je gefahren bin!"
 
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