Kanada: Nelson, British Columbia

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29/01/2012 Das Herz des Freeride-Sports pocht in British Columbia – das wissen die Meisten. Dass die heimliche Haupstadt der Freerider aber tief im Inneren des waldigen Landes liegt, weit weg von Whistler und Vancouver, ahnen die Wenigsten. Hier ein Report über eine Stadt, die jeder Freerider besucht haben sollte.

4.000 Kilometer westlich seiner flachen, kalten, stinknormalen Heimatstadt, hoch oben auf dem Gipfel eines Berges inmitten der Wildnis von British Columbia ist Leroy Brown genau da angekommen, wo er sein möchte. Die Vorstadt, in der er aufwuchs, ist Welten entfernt. Vor seinen Reifen beginnt das feine Band eines Singletracks. Leroy ist zufrieden. Er stülpt seinen Fullface übers Gesicht, spannt die Brille darüber, drückt die Gabel ein paar Mal sachte nach unten und steigt dann in die Pedale. Die Sonne rollt über einen bewaldeten Bergkamm und taucht die Szene in goldenes Licht.

1500 Höhenmeter weiter unten liegt Leroys neues Zuhause: Nelson, ein Städtchen mit 8000 Einwohnern. Äußerlich betrachtet unterscheidet sich Nelson kaum von anderen Orten in Kanadas westlichster Provinz: Es gibt Sattelschlepper voller Baumstämme, schlammverkrustete Allrad-Trucks und bärenstarke Typen mit langen Bärten, speckigen Baseball-Kappen und beeindruckenden Motorsägen Skills. Der Highway endet am Ortseingang, der Kootenay-See verjüngt sich in einen Fluss und ringsum ragen die Gipfel des mächtigen Selkirk-Gebirges auf. So ähnlich sieht das Hinterland von British Columbia fast überall aus.

Aber Nelson hat ein Geheimnis und Leroy kennt es: „Ich bin hierher gezogen, weil Nelson die besten Trails hat. Vielleicht nicht die beste Szene, nicht die schnellsten Lifte, nicht die hübschesten Mädchen – aber die besten Trails!“

Alles über Nelson B. C. findet Ihr im PDF-Download.