Interview: Paul Basagoitia

Zurück ins Leben

06.10.2016 Scott Bikes - Paul Bas erlebte den Alptraum jedes Sportlers, ja jedes Menschen: Bei der Red Bull Rampage 2015 brach sich Paul den 12. Brustwirbel und kann seither nicht mehr eigenständig gehen. Wie geht es jetzt weiter?
Paul B
© Scott
Paul B: Ein Jahr nach seinem schweren Sturz bei der Rampage in Utah

Viele FREERIDE-Fans sahen Paul Basagoitias Sturz live auf Red Bull TV. Paul B, wie der US-Amerikaner in der Szene genannt wird, gelang ein rasanter Run bei der Red Bull Rampage 2015. Dieser Run sollte Paul, den in den letzten Jahren das Verletzungspech verfolgte, zurück ins Bühnenlicht des Sports befördern. Doch es passierte das Gegenteil. Nach einem fulminaten Anfang sprang Paul eine der größten Klippen mit viel Speed. Die Landung klappte und die Zuschauer glaubten schon, dass Paul die Klippe gemeistert hätte – doch dann stolperte der Freeride-Star aus Nevada mit seinem Bike über Büsche und stürzte. Der Crash sah auf dem Bildschirm nicht einmal so krass aus – doch er brach dem Whistler-Crankworx-Seriensieger den Rücken. Anfangs glaubte die Freeride-Szene an eine schnelle Genesung, doch dann stellte sich die Verletzung von Paul B als schwerwiegender heraus als anfangs angenommen.

Paul, seit deinem Sturz bei der Rampage 2015 ist fast ein Jahr vergangen. Wie geht es dir?

Paul B.: Jeder Tag ist anders. Manche besser, andere schlechter. Ich konzentriere mich darauf, meine positive Einststellung zu bewahren und gebe alles in der Physiotherapie.


Wie geht es voran? Wirst du wieder laufen können?

Die Frage kann man nicht mit ja oder nein beantworten. Alles was ich machen kann, ist 100 Prozent in der Reha zu geben und schauen, was dabei am Ende rausspringt. Jede Wirbelverletzung ist da anders.

Demnach bestimmt die Reha deinen Tagesablauf?

Es vergeht zumindest kein einziger Tag, bei dem ich nichts mache. Ich fokussiere mich voll und ganz darauf und hoffe auf einen Heilungsprozess.

Bist du mit der Entwicklung zufrieden?

Ich freue mich, dass es überhaupt voran geht. Um ehrlich zu sein, dachte ich anfangs, ich könne nie mehr Fahrrad fahren. Doch kürzlich saß ich das erste Mal wieder auf einem Bike. Ich werde weiterhin alles geben.

Interview: Scott

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