GlemmRide Slopestyle in Saalbach Hinterglemm

Torquato Testa gewinnt GlemmRide 2018

19.07.2018 rasoulution, Jeanette Kühn - Nach seinem 2. Platz beim Big White Invitational Slopestyle ist es Torquato Testa gelungen, in Saalbach Hinterglemm den Titelverteidiger Thomas Genon vom Thron zu verdrängen.
GlemmRide Slopestyle in Saalbach Hinterglemm
© rasoulution
Torquato Testa gewinnt das GlemmRide 2018

"Die letzten Wochen waren einfach der Hammer! Aufeinanderfolgende Podiumsplätze in zwei Wochen in zwei FMB Gold Events ist etwas Besonderes!", sagt ToTo.

Nach einem etwas unsauberen ersten Run in der Qualifikation am Samstagmorgen, fand Testa seinen Flow in seinem 2. Run und konnte diesen den Rest des Tages beibehalten. Der Italiener wollte auf seinen starken Score in der Qualifikation aufbauen und zeigte als es im Finale ernst wurde gleich einen perfekten Run. Wenn es an diesem Wochenende einen Run gab, der alles, von großen Tricks zu präzisen Landungen beinhaltete, dann war es dieser.

GlemmRide Slopestyle in Saalbach Hinterglemm
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Torquato Testa – GlemmRide 2018 – Rose Rad Squad

Angefangen mit einem 360 Truckdriver und einem Backflip Tailwhip über dem Boner Log, war es an der Zeit für seinen "Signature-Trick": den Double Backflip über den größten Sprung auf dem Kurs. Die Landung war super smooth und gab ihm die perfekte Vorlage für einen Frontflip auf dem Step-Up vor – ein Trick den Toto bei Contests fast nie zeigt. Der Frontflip beeindruckte auch deshalb, da die anderen Rider das ganze Wochenende lang erhebliche Probleme mit diesem Feature hatten.

Zum Abschluss zeigte Toto einen Backflip No-Footed Can über dem Road Gap Step Down sowie einen 720 auf dem letzten Sprung und setzte sich mit diesem sagenhaften Run an die Spitze. Die 91.00 Punkte erwiesen sich als unantastbar und auch Thomas Genon (BEL), Totos ärgster Konkurrent, war nicht in der Lage den Score des Italieners zu übertreffen.

"Ich bin total glücklich darüber, dass ich die Qualis und das Finale gewonnen habe! Ich fühle mich jetzt wieder selbstbewusster nach meinem verhaltenen Start in die Saison", fasst ToTo sein GlemmRide Wochenende zusammen.

Mit dem Red Bull Joyride Ticket in der Tasche vom Big White, ist die Vorfreude größer denn je. Toto ist sichtlich aufgeregt, wenn er daran denkt, dass es nur noch vier Wochen bis zum größten Event des Jahres. "Joyride ist das große Finale der Saison und somit wird ein Traum wahr!"

Währenddessen, erlebten die zwei anderen Rad Squad Fahrer, Jakub Vencl (CZE) und Lukas Knopf (GER), ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Während beide im Training Sicherheit ausstrahlten und einige technische Tricks einbauen konnten, mussten sie sich in der Qualifikation der starken Konkurrenz geschlagen geben. Obwohl Jakub bei seinem ersten Run 77.00 Punkte erzielte, reichte es nicht für einen Platz unter den Top 12, die das Finale erreichten. Auch Knopf zeigte einen soliden Run, der allerdings durch zu viele unsaubere Landungen gekennzeichnet war, sodass auch für ihn das Finale außer Reichweite war.

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Jakub Vencl – GlemmRide 2018 – Rose Rad Squad

Das komplette GlemRide Slopestyle 2018 Ranking findet ihr hier: Ergebnisse

Jetzt nimmt der ROSE Rad Squad Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler ins Visier. Torquato Testa wird sich in Whistler dem kanadischen Teamkollegen Anthony Messere anschließen. Messere will unbedingt das Blatt wenden, nachdem Crankworx Innsbruck und Les Gets nicht optimal für ihn liefen. Lukas Knopf und Jakub Vencl werden als erste und zweite "Nachrücker" nach Whistler reisen und werden dann ins Geschehen eingreifen, für den Fall, dass andere Fahrer doch zurückziehen.

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Lukas Knopf – GlemmRide 2018 – Rose Rad Squad
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Siegerehrung – GlemmRide 2018 
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