Feel the Dirt Tour: 15.-22.Juli. 2018

Hoher Lach-Faktor

16.03.2018 Dimitri Lehner - FREERIDE veranstaltet diesen Juli einen 1-Wochen-Roadtrip von Bikepark zu Bikepark für Jugendliche. Mit dabei: Freeride-Profi und Wheelie-King Bobby Root aus Kalifornien. Was geht da ab, Bobby?
© Franz Faltermaier
Wheelie-King Bobby Root: Seit seinem spektakulären Auftritt im Film New World Disorder zählt der Biker aus Kalifornien zu den bekanntesten Stars der Szene.

Bobby, du wirst diesen Juli einen Road-Trip mit Jugendlichen machen. Die Aktion heißt: „Feel the Dirt Tour“. Was erwartest du von dem Trip?

Mit begeisterten Kids von einem Bikepark zum nächsten zu tingeln – was gibt es schöneres im Sommer? Ich freue mich riesig drauf. Denn da zündet der Freeride-Spirit so richtig. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen Fahrtechnik-Tipps geben, dass er auf eine sichere Art besser wird – darum geht es doch im Freeriden. Ich glaube, dass es für Jugendliche gerade in der jetzigen Zeit eine tolle Erfahrung ist, selbst Akteur zu sein, statt ständig zu konsumieren und sich durch die sozialen Medien berieseln zu lassen.

Ihr werdet mehrere Bikeparks ansteuern, darunter Saalbach-Hinterglemm, Serfaus-Fiss-Ladis und Geisskopf. Auf welchen freust du dich besonders.

In Serfaus-Fiss-Ladis gibt es sehr spaßige Strecken. Vor allem die Jumpline bietet das, was viele im Park suchen: eine geschmeidige Abfahrt mit vielen Sprüngen – ohne zu große, technische Herausforderungen.

© Chris Laue
Sturmfahrt durch alpines Gelände: Bobby Root fährt für den Sponsor M1 Sportechnik meist E-Bikes, doch beim Roadtrip freut er sich aufs Bikepark-Shredden.

Du hast viel Erfahrung im Umgang mit Hobby-Freeridern. Was ist der Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen?

Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Erwachsene nehmen oftmals den Sport zu ernst, sie wollen zu viel; das lässt sie verkrampfen und blockiert den Spaß obendrein. Mit Jugendlichen ist der Spaß- und Lach-Faktor viel höher. Sie sind noch nicht so verkopft. Wenn ich nur einen der Jugendlichen dafür gewinnen kann, dass er Mountainbiken als Leidenschaft entdeckt – ist das Ziel erfüllt und der Trip hat sich gelohnt.

Du bist Pro-Rider für den deutschen E-Bike-Hersteller M1 Sporttechnik. Hast du es überhaupt noch drauf mit einem regulärem Bike?

Ha ha, na klar habe ich es noch drauf. Zudem fahre ich gar nicht ausschließlich e-Mountainbike, sondern sitze auch viel auf dem Downhiller. Ich habe mir gerade ein Specialized Demo besorgt und bin total begeistert von der Kiste.

Auf dem Roadtrip geht es in erster Linie um Fahrspaß, weniger um Fahrtechnik-Lernen. Dennoch: Was willst du den Jugendlichen gerne weitergeben?

© Chris Laue
Auf Stunts abonniert: Bobby Root lieb Action. Mit schnellen Nosewheelies, Stoppies und Manuals wurde er bekannt.

Kurven-Technik. Denn viele Biker haben Probleme mit Kurven. Ich will ihnen die vier unterschiedlichen Möglichkeiten zeigen, wie man durch einen Turn fährt und möglichst viel Schwung mitnimmt. Ich will ihren Blick schulen, dass sie die Kurve identifizieren können und dann die richtige Technik wählen. Doch das Wichtigste: Ich will darauf achten, dass sich niemand verletzt – soweit es mir möglich ist.

Mehr Infos zum Roadtrip: www.dk-akademie.com

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