FREERIDE-Jugendcamp

Besser Freeriden!

29.07.2014 Sylvanie Schauenburg - Am 3. August findet das FREERIDE-Jugendcamp statt. FREERIDE-Praktikantin Sylvanie Schauenburg sprach mit Coach Rob J Heran und einem Teilnehmer.
© Georg Grieshaber
Rob J Heran, Profi-Freerider und Organisator des FREERIDE-Jugendcamps.

Nenn mir 5 Gründe, warum ich mich zum FREERIDE-Jugendcamp anmelden sollte?

1. Du lernst besser Freeriden!
2. Du lernst viele neue Leute kennen und findet neue Freunde.
3. Du fährst zusammen mit Freeride-Profis wie Cedric Gracia oder Timo Pritzel.
4. Du bist eine Woche von den Eltern weg und erlebst Action!
5. Du kannst viele tolle Preise gewinnen!

Du bist Profi-Freerider. Was reizt dich an der Arbeit als Coach beim FREERIDE-Jugendcamp? 

Es macht mir unheimlich Spaß, den Kids was bei zu bringen. Sie sind für jeden Tipp und Trick total dankbar. Es fühlt sich klasse an, zu sehen wie sie besser werden. Und ich freue mich besonders, wenn sie im nächsten Jahr wiederkommen, weil ihnen das FREERIDE-Jugendcamp so gut gefallen hat.

Wie viel Jahre machst du dass schon?

Das Jugendcamp organisiere ich jetzt schon seit acht Jahren. Früher war ich selbst als Teilnehmer dabei – und habe es klasse gefunden. Dieses Jahr findet es vom 3. bis 9. August in Saalbach-Hinterglemm statt. Hier gibt es alles: tolle, flowige Singletrails wie den Hacklbergtrail und Bikepark-Trails mit Stunts und Drops.

Welche Voraussetzung brauchst du wenn du dich im Camp anmelden willst?

Du solltest zwischen 11 und 16 Jahren alt sein und schon ein bisschen Erfahrungen auf dem Bike haben. Ideal wäre es, wenn du schon im Bikepark gefahren bist. Das ist kein Muss, wäre aber gut. Und du brauchst natürlich dein eigenes Bike.

Ist das Camp auch für Mädchen geeignet?

Ja. Dennoch sind die meisten Teilnehmer Jungs. Aber ein paar Mädchen sind immer dabei  – das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich.

Ich bike zwar öfter, aber mit Freeriden habe ich noch keine Erfahrungen gemacht. Kann ich mich trotzdem anmelden?

Auf jeden Fall. Wir teilen die Jugendlichen nach Leistung in Gruppen. So gibt es keinen überhöhten Leistungsdruck. Eine Gruppe besteht aus 10 Jugendlichen mit je einem Trainer.

Bikepark-Freeriden ist nicht ohne Risiko. Was war die schlimmste Verletzung, die du mitterlebt hast?

Ein Teilnehmer hat sich am ersten Tag den Oberarm gebrochen. Es war nass und an einer schwierigen Stelle ist er mit dem Reifen weggerutscht und auf den Oberarm gefallen. Das ist dumm gelaufen, doch so was kann passieren.

© Ion
Besser Freeriden: Im FREERIDE-Jugendcamp unterrichten Profi-Freerider wie Rob J Heran. Hier in Action.

Was wird in so einem Fall gemacht?

Die Couches sind alle fit in Erster Hilfe, die Kids sperren die Strecke ab und da man in den Bergen nicht mit dem Auto überall hin kommt, wird der Heli gerufen. Der Heli ist in 2 Minuten da.

Das Camp ist ja schon recht teuer. Fast 600 €. Gibt es für benachteiligte Familien eine Vergünstigung?

Ja, 600 € wirken auf den ersten Blick teuer. Doch dafür bekommt man eine Menge. Ich arbeite mit der "High Five"-Organisation zusammen. Ein bis zwei Heimkinder können umsonst mitfahren.

Wie kann ich mir die Unterkunft vorstellen?

Wir sind in einem Jugendhotel untergebracht. Es ist ziemlich modern mit eigenem Kino. Natürlich mit Bergblick. Es ist sehr ruhig, ein See ist in der Nähe, wir haben eine eigene Fahrradwerkstatt, eine Bar und können grillen. Kurzum: ideal!

Gibt es noch Plätze?

Ja,  wir haben noch Plätze und haben eigentlich auch kein Limit! Also: schnell noch anmelden!

Interview mit Nick Dörpholz (17), Teilnehmer des Jugendcamps.

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Camp-Telnehmer Nic Dörpholz (17): „Ich würde jederzeit wieder mitmachen!“

Was war cool am FREERIDE-Jugendcamp?

Ich fand am besten, dass wir mit Profis fahren konnten. Super! Am Abend war immer was los, wir haben Spiele gemacht – coole Preise gab es zu gewinnen!  

Wie sah so ein Tag im Camp aus?

Man musste um 7 Uhr schon aufstehen. Frühstück, umziehen und schon ging es los. Dann den ganzen Tag Action bis 5 Uhr abends.

Waren die Anforderungen hoch?

Damals fand das Camp im Bikepark Leogang statt. Der Bikepark war in meinen Augen schon recht schwierig.

Für wenn ist deiner Meinung das Camp nicht geeignet?

Man sollte wirklich schon mal im Bikepark gewesen sein. Das hatte ich etwas unterschätzt. Doch eigentlich kann kann jeder mitmachen.

Wie fandst du die Coaches und die andern Teilnehmer?

Ich war mit einem Freund dort. Uns gefiel die öoclere At mosphäre . Ich war mit vier anderen Jungs im Zimmer und habe mich gut mit denen verstanden.  


Wie fandst du die Unterkunft und das Essen? 

Das Essen war gut, Unterkunft Top mit eigenem Bad.   
 
Was könnte man deiner Meinung nach besser machen?

Mir waren 6 Tage fast zu kurz.

Was hast du gelernt?

Ich bin schneller geworden, habe Springen gelernt und wie man sein Bike effektiv wartet und repariert

Was hat dir nicht gefallen?

Schon um 22 Uhr Bettruhe und diese Aufräumwettbewerbe. Unser Zimmer belegte den letzten Platz.

Würdest du das Camp weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Es ist wirklich cool und ich mache bestimmt mal wieder mit.

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